Shell: Nur Tanken war gestern

Diesel, Super, Autogas, CNG, GTL, LNG, Wasserstoff, Batterieelektrisch, Bio- und synthetische Treibstoffe: Wer sich heute über Antriebskonzepte und Treibstoffe der Zukunft Gedanken macht, schwirrt der Kopf. Ein Königsweg ist nicht in Sicht. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen von Pkw, Lkw, Bussen und Bahnen, Schiffen und Flugzeugen, zu breitgefächert die Bedürfnisse und Beweggründe der Konsumenten. Entsprechend treibt Shell die Diversifizierung des Treibstoffportfolios voran. «Neben unseren Standard- und Premiumtreibstoffen der Shell und V-Power Familie bieten wir an einigen unseren rund 290 Tankstellen schon heute auch Autogas (LPG) und Ergdas (CNG) an», erklärt Hasan Haybat, der seit dem Herbst 2021 das Tankstellengeschäft in der Schweiz in seiner Position als National Mobility Manager führt. In Zukunft sind auch Shell Recharge Schnellladesäulen an den Standorten geplant. Das Energieunternehmen möchte seinen Beitrag dazu leisten, den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben. So hat Shell in 2017 mit NewMotion einen der grössten Anbieter von Ladestationen und Ladeservices in Europa für den Heim- und Arbeitsbereich, sowie auch unterwegs, gekauft. NewMotion bietet aktuell in der Schweiz über 3000 Ladepunkte an.

Der Treibstoff der Zukunft
Neben der Ladesäuleinfratruktur für batterieelektrische Fahrzeuge treibt Shell in Deutschland als Mitglied der H2 Mobility auch den Ausbau einer Wasserstoffinfrastruktur voran. Ziel der Joint-Venture Partner (Shell, OMV, Total, Daimler, Linde, Air Liquide) ist es, eine Infrastruktur mit 400 Zapfsäulen aufzubauen. In der Schweiz wird das Thema Wasserstoff ebenfalls in einem Verbund vorangetrieben, an welchem Shell teilnimmt. Der im Mai 2018 gegründete Förderverein H2 Mobilität Schweiz setzt sich zum Ziel, in der Schweiz ein flächendeckendes Netz an Wasserstofftankstellen aufzubauen.

Nur Tanken war gestern
«Die Tankstelle ist schon heute viel mehr als nur ein Platz, an dem man sein Auto auftankt. Sie hat sich in der Vergangenheit mehr und mehr zum Nahversorger mit etlichen Zusatzangeboten entwickelt. Dieser Trend wird sich – auch befeuert durch die Digitalisierung – fortsetzen», weiss Hasan Haybat. In der Schweiz kommt bereits jeder zweite Kunde nicht zum Tanken an die Tankstelle, sondern um einen Kaffee zu trinken oder um Lebensmittel einzukaufen. Entsprechend schaut Haybat mit seinen Mitarbeitern ganz genau, wie man sich auch im Shopgeschäft noch stärker vom Wettbewerb abheben kann. «Generell setzen wir dabei auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern», erläutert Haybat. Aktuell testet Shell den ersten Self-Checkout an der Shell Baregg in Dättwil (AG). Nebenbei werden laufend bestehende Shops zusammen mit dem Partner migrolino modernisiert und neue mio Shops, welche auf Kleinstflächen ausgerichtet sind, entstehen.


SHELL Hasan HaybatHasan Haybat leitet seit dem Herbst 2021 als National Mobility Manager Switzerland das  Tankstellengeschäft der Shell in der Schweiz. 2017 stiess Hasan Haybat als Territory Manager zu Shell und übernahm dann im März 2019 die Verantwortung als District Manager im Bereich Mobility. Im Mai 2021 wurde ihm zusätzlich ad interim die Gesamtverantwortung für das Schweizer Tankstellengeschäft übertragen. 


Shell in der Schweiz beschäftigt rund 120 Personen und ist seit 1906 in der Schweiz tätig. An rund 290 Tankstellen werden unter der Marke Shell Qualitätstreibstoffe angeboten. Nebst dem Tankstellengeschäft ist Shell in der Schweiz auch in den Bereichen Schmierstoffe, Luftfahrt und Bitumen tätig. Die Shell Lubriants in Bern ist spezialisiert auf biologisch abbaubare Hydrauliköle und -fette, Produkte für Windkraftanlagen sowie Getriebe- und Koompressorenöle für Spezialanwendungen. Weitere Gruppengesellschaften, wie die Shell Brands International, Solen Versicherungen, Shell Treasury Company und Shell Corporate Services haben zudem ihren Sitz in der Schweiz. www.shell.ch

 

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