Shell: Nur Tanken war gestern

Diesel, Super, Autogas, CNG, GTL, LNG, Wasserstoff, Batterieelektrisch, Bio- und synthetische Treibstoffe: Wer sich heute über Antriebskonzepte und Treibstoffe der Zukunft Gedanken macht, schwirrt der Kopf. Ein Königsweg ist nicht in Sicht. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen von Pkw, Lkw, Bussen und Bahnen, Schiffen und Flugzeugen, zu breitgefächert die Bedürfnisse und Beweggründe der Konsumenten. Entsprechend treibt Shell die Diversifizierung des Treibstoffportfolios voran. «Neben unseren Standard- und Premiumtreibstoffen der Shell und V-Power Familie bieten wir an einigen unseren rund 300 Tankstellen schon heute auch Autogas (LPG) und Ergdas (CNG) an», erklärt Julian Weber, der seit Januar 2018 das Tankstellengeschäft in der Schweiz in seiner Position als National Retail Manager Shell (Switzerland) AG führt. Bis Ende 2020 sind zehn Schnellladesäulen geplant; fünf davon in Kooperation mit einem Partner. Das Energieunternehmen möchte seinen Beitrag dazu leisten, den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben. So hat Shell in 2017 mit NewMotion einen der grössten Anbieter von Ladestationen und Ladeservices in Europa für den Heim- und Arbeitsbereich, sowie auch unterwegs, gekauft. NewMotion bietet aktuell in der Schweiz über 3 000 Ladepunkte an.

Der Treibstoff der Zukunft
Neben der Ladesäuleinfratruktur für batterieelektrische Fahrzeuge treibt Shell in Deutschland als Mitglied der H2 Mobility auch den Ausbau einer Wasserstoffinfrastruktur voran. Ziel der Joint-Venture Partner (Shell, OMV, Total, Daimler, Linde, Air Liquide) ist es, eine Infrastruktur mit 400 Zapfsäulen aufzubauen. Derzeit gibt es 28 unter Shell Marke in Deutschland. In der Schweiz wird das Thema Wasserstoff ebenfalls in einem Verbund vorangetrieben, an welchem Shell teilnimmt. Der im Mai 2018 gegründete Förderverein H2 Mobilität Schweiz setzt sich zum Ziel, in der Schweiz ein flächendeckendes Netz an Wasserstofftankstellen aufzubauen.

Angst, dass an der Tankstelle bald die Lichter ausgehen, hat bei Shell aber keiner. Schon heute unterhält Shell weltweit das grösste Netz der Welt: Rund 45 000 Tankstellen in mehr als 70 Ländern tragen das Shell-Logo. Ein Filialnetz, das grösser ist als die von McDonald's oder Starbucks.

Nur Tanken war gestern
«Die Tankstelle ist schon heute viel mehr als nur ein Platz, an dem man sein Auto auftankt. Sie hat sich in der Vergangenheit mehr und mehr zum Nahversorger mit etlichen Zusatzangeboten entwickelt. Dieser Trend wird sich - auch befeuert durch die Digitalisierung – fortsetzen», weiss Julian Weber. In der Schweiz kommt bereits jeder zweite Kunde nicht zum Tanken an die Tankstelle, sondern um einen Kaffee zu trinken oder um Lebensmittel einzukaufen. Entsprechend schaut Weber mit seinen Mitarbeitern ganz genau, wie man sich auch im Shopgeschäft noch stärker vom Wettbewerb abheben kann. «Generell setzen wir dabei auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern», erläutert Weber. So startete Shell (Switzerland) AG bereits 2008 eine Kooperation mit Migrol und Migrolino, die 2018 für weitere 12 Jahre verlängert wurde und jetzt noch ausgebaut werden soll.

Somit werden auch in Zukunft über 120 Tankstellen von Shell und Migrol mit Shell Treibstoffen und angegliedertem Migrolino-Shop bedient sein. Ergänzend sind einzelne Neueröffnungen vorgesehen. Die bestehenden Migrolino-Shops bei Shell werden modernisiert und teilweise erweitert. Sie bieten künftig das volle Sortiment von Migrolino an. Um die Kundenloyalität zu steigern, gibt es weitere Angebote, die so nur bei Shell zu finden sind: Dank einer Kooperation mit Paypal können Kunden in Deutschland schon via Shell App mit dem Smartphone direkt an der Zapfsäule zahlen, ohne in den Shop zu müssen. Wer will kann über das Kassensystem ICM Geld abheben, ohne vorher getankt zu haben. Solche Services wie ‘mobile payment’ sind laut Weber in der nahen Zukunft auch für die Schweiz angedacht.


SHELL Julian Weber landscapeJulian Weber leitet seit Anfang 2018 als National Retail Manager das Tankstellengeschäft der Shell in der Schweiz. Zuvor war er im Sakhalin Upstream Joint Venture in Russland tätig, wo er im Einkauf zuletzt direkt an der Front Verhandlungen mit grossen Lieferanten führte. Julian Weber arbeitet seit 2009 bei Shell.

Shell in der Schweiz beschäftigt rund 120 Personen und ist seit 1906 in der Schweiz tätig. An rund 300 Tankstellen werden unter der Marke Shell Qualitätstreibstoffe angeboten. Nebst dem Tankstellengeschäft ist Shell in der Schweiz auch in den Bereichen Schmierstoffe, Luftfahrt und Bitumen tätig. Die Shell Lubriants in Bern ist spezialisiert auf biologisch abbaubare Hydrauliköle und -fette, Produkte für Windkraftanlagen sowie Getriebe- und Koompressorenöle für Spezialanwendungen. Weitere Gruppengesellschaften, wie die Shell Brands International, Solen Versicherungen, Shell Treasury Company und Shell Corporate Services haben zudem ihren Sitz in der Schweiz. www.shell.ch
 

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